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Reisebericht
  

Reisebericht "Provence - Hyéres und Cavalaire-sur-mer"

10.05. - 04.06.2026


Endlich ging es los - wir haben zuhause lange gewährweist wo unser Ziel sein soll. Schlussendlich wurde es Südfrankreich, genauer Hyères, auf der Halbinsel Giens, Zeltplatz La Tour Fondue. Aber der Reihe nach.
     
Los ging es kurz vor halb acht, die Fahrt über Bern, Lausanne, Genf bis zum Zoll verlief problemlos. Weiter ging es auf der französischen Autobahn, bis plötzlich ein grosser Baum auf unserer Fahrspur auftauchte, ein abrupter Schwenker und er war umfahren. Uff Schwein gehabt, die nachfolgenden Fahrzeuge konnten ebenfalls ausweichen. Weiter ging es dann über Valance und die A7 nach Süden. Unterwegs regnete es immer wieder ziemlich heftig und so zogen wir es durch bis kurz nach dem Abzweiger nach Marseille. Dort gab es einen riesigen 4-spurigen Stau, den wir im letzten Moment zu umfahren versuchten, was uns auch easy bis nach Aix en Provence gelang. Dort gings es dann wieder auf die Autobahn und weiter an Toulon vorbei bis nach Hyères.
     
Es folgten noch die letzten Kilometer bis zu unserem Reiseziel. Kurz vor 18:30 Uhr war es geschafft und wir checkten auf dem Campingplatz ein. Den Platz durften wir uns aus einer geringen Auswahl freier Plätze wählen und so wurde es die Nummer 78.
     
Es folgte ein kurzer Aufbau und dann bereits das Abendessen aus der Duroküche. Nach einem Schlumi ging es kurz nach 22:30 Uhr müde in die Heia.

Wir haben wunderbar geschlafen und kurz nach 8 Uhr draussen in der Sonne gefrühstückt - herrlich. Danach fuhren wir mit unseren Velos kreuz und quer über die Halbinsel. Zuerst nach Giens, wo wir im SPAR ein paar kühle Getränke kauften, dann über die Route de Sel und zum Hafen von Hyéres.
     

     

     

     
Nun hatten wir doch etwas Hunger und Durst und so gab es in einem der unzähligen Hafenrestaurants ein Bier, einen Weisswein und ein kaltes Plättchen. Gestärkt fuhren wir von dort wieder zurück zum Duro. Die ganze Strecke betrug zum Schluss knappe 27 Kilometer.
     

     

     
Nun genehmigten wir uns noch einen Apèro und tätigten einen Schwatz mit den Platznachbarn aus Deutschland. Das Abendessen war ebenfalls aus der Duroküche - es gab heute Salat, Brot und sonstwelche Zutaten. Nach der Dusche und dem Zähneputzen ging es gegen 22:30 Uhr ins Bett.

Der 3. Tag stand ganz im Zeichen der Halbinselrundfahrt. Wir fuhren nach dem Morgenessen in Richtung Giens und dann bis ganz nach Westen.
     

     

     
Danach wieder zurück bis zur Bergerie wo wir uns ein Brot, einen Dessert, ein Bier und eine Kaffee gönnten. Zürück beim Duro genossen wir den ausgiebigen Apéro draussen in der Sonne.
     
Schrieben Tagebuch und bereiteten das Abendessen vor - Heute Fondue, der Campingplatzname war ja volles Programm. Herrlich.
     
Danach sassen wir noch bis die Sonne untergegangen war draussen und gingen wie am Vortag nach der Dusche und dem Zähneputzen um 22 Uhr ins Bett.

Der Tag begann wiederum sehr sonnig jedoch sehr windig. So beschlossen wir nach dem Morgenessen eine Küstenwanderung auf dem Sentier du Littoral zu machen. Gesagt getan, kurz nach 11 Uhr ging es los in Richtung Cap Esterel. Der Weg verläuft zuerst auf einem kleinen Strässchen, wird aber schon bald zu einem Treppen- und Brückenpfad, immer leicht oberhalb des Meeres.
     

     
Nach gut 35 Minuten waren wir auf dem schattigen Weg bis zum Kap Esterel gewandert. Weiter ging es auf der anderen Seite der Halbinsel wieder ein Stück zurück bis zum Plage de la Bauma, wo wir einge Zeit eine Pause einlegten bevor es über die Ferienanlage und zum Schluss wieder über den Sentier du Littoral zurück zum Duro ging.
     

     

     

     
Kurz vor dem Camping genehmigte sich meine Frau noch ein leckers  Caramel-/Pistacheglace. Den restlichen Nachmittag genossen wir draussen vor dem Duro mit Faulenzen. Das Abendessen holten wir aus der Pizzeria, eine Pizza Kebab zum teilen. Nach der obligaten Dusche und dem Zähneputzen ging es wieder um 22 Uhr in die Betten.

Heute ging es nach dem Frühstück wiederum mit den Velos los. Unser heutiges Ziel Hyéres und die Burg. Auf dem Hinweg fuhren wir über die sehr windige Route de Sel, wo sich wiederum unzählige Kitesurfer tummelten.
     

     

     
Dann folgte die Weiterfahrt über einem Veloweg bis in die Innenstadt. Hier suchten wir den schnellsten Weg bis zur Burg hoch und fanden eine ultrasteile Variante, die uns bis nach ganz oben führte. Unterwegs genossen wir immer einmal wieder die tolle Aussicht über die Stadt und die Ebene bis hin zum Meer.
     

     

     

     
Ganz oben gab es sogar noch einen kurzen Singletrail, wo wir uns noch etwas mit unseren Mountainbikes austoben konnten. Dann ging es über steile Serpentinen wieder in die Stadt hinunter. Unten angekommen fuhren wir kreuz und quer durch die Gassen und genehmigten uns in einem der unzähligen Restaurants ein Bier und einen Capucchino. Nun ging es wieder auf den Heimweg.
     

     

     

Unterwegs kam uns noch die Idee, wir könnten heute Abend zu unseren Spiralnudeln ein Rindsfilet essen und so bogen wir kurz auf dem Rückweg zu einem Auchan Supermarkt ab. Jetzt aber zurück zum Duro, leider Fehlanzeige, denn bereits wenige Meter weiter entdeckten wir einen Weldom Baumarkt und statteten auch diesem einen Besuch ab. Was fanden wir, 2 Liegestühle. Ähm wir sind mit den Velos hier - ähm ja und! Also kauften wir 2 Stück für den Gesamtpreis von knapp 36 Euro und fragten uns wie transportieren wir diese nun. Ähm zu dritten, bei der Kasse fragten wir die Dame nach einem Stück Schnur und banden die beiden Stühle fix zusammen. Nun fanden wir im Elektroabfall noch 2 alte Stromkabel, banden auch diese zusammen und knöpften diese an die beiden Stühle. Nun konnte ich diese locker um den Hals hängen und schon konnte es weiter auf den Rückweg gehen. Einziges Hindernis waren die immer einmal wieder auftretenden Windböen. Aber auch diese meisterte ich im Bravour und die 11 Kilometer Strecke ebenfalls. So sind wir nun Besitzer von zwei Liegestühlen - herrlich.
     
Kaum beim Duro angekommen wurden diese auch sogleich eingeweiht. Das Abendessen folgte wie die Tage zuvor aus der Duro-Küche, Spiralnudeln, Rindsfilet, Kräuterbutter und Salat. Der restliche Abend verlief analog den vorhergehenden.

Der heutige Freitag ist schnell erzählt - es wurde ein richtiger Chillday. Frühstücken in der Sonne und den restlichen Tag verbrachten wir in den Liegestühlen.
     
Unterbrochen nur durch ein paar Schwätzchen mit den Platznachbarn und dem Abendessen, dieses Mal selbergemachter Reissalat. Dann noch die obligate Dusche und schwupps kurz vor 22 Uhr gings müde in die Horizontale.

Heute sind wir etwas früher aufgestanden als sonst, denn wir wollten mit dem Bus in die Stadt zum Markt. Also liessen wir das Frühstück weg und standen pünktlich um 09:15 Uhr an der Bushaltestelle.
     
Der Bus kam wenig später und brachte uns für je 2 Euro 50 in die Stadt. Die Fahrt dauerte gute 35 Minuten. In Hyeres angekommen drehten wir einige Runden über den grossen Markt und genossen kurz nach Mittag ein Bierchen und einen Muscat.
     

     

     

     

     
Danach ging es nochmals hinein ins Getümmel und nach einem Besuch im Mc Donald traten wir die Heimfahrt an. Kurz vor 15 Uhr trafen wir wieder vor dem Duro ein und genossen einen weiteren Apéro in der Sonne. Danach standen noch Haarschneiden, Tagebuch schreiben und Abendessenkochen auf dem Programm.
     
Heute Rösti mit Spiegeleier und Salat. Dann wie jeden Tag, Dusche, Zähneputzen, Bett.

Ein schöner Tag mit viel Sonne und lauem Windchen. Deshalb wurde es wieder zu einem Chillday. Wir genossen das Frühstück in der Sonne und dann das Nichtstun. Zwischendurch plauderten wir noch etwas mit unserem Thurgauer Kite-Nachbarn und gegen Abend verstauten wir langsam unsere sieben Sachen.
     
Das Abendessen wurde erneut selber zubereitet und nach der Dusche und dem Zähneputzen ging es zeitig ins Bett. Ich war zudem nicht wirklich fit, entweder hat mich eine Magendarm Grippe erwischt oder ich hatte in den letzten Tagen irgendwann einmal etwas schlechtes gegessen.

Kurz nach 8 Uhr sind wir aufgestanden und haben die letzten Habseeligkeiten verladen. Nach der Rückgabe der beiden Duschbändel mit Rückerstattung des Depots und der Aussteckung des Stromkabels durch das Personal, konnte es los gehen. Erstes Ziel die Esso-Tankstelle in Hyéres. Hier haben wir in den letzten Tagen den besten Tagespreis für den schweineteuren Diesel entdeckt. Überall bei Total Energies und den restlichen Grossverteilen kostete es rund 2.20 Euro und bei Esso "nur" 2.059. Also haben wir den Duro vollgetankt - was uns rund 290 Euronen ärmer werden liess. Jetzt ging es flott über grosse Strassen in Richtung Le Lavandou und dann über die kleine D559 nach Cavaliere-sur-mer, auf den Camping "La Baie". Diesen erreichten wir kurz vor 11:45 Uhr, so dass wir uns gerade vor der Mittagspause noch den Platz mit der Nummer 84 aussuchen konnten.
     
Während der Mittagspause richteten wir uns gemütlich ein und genossen die warme Sonne. Am Nachmittag checkten wir auf dem Camping definitiv ein und drehten eine kurze Runde durch das Dörfchen. Auch ein kurzer Abstecher in eine Apotheke gehörte zum Spaziergang - ich holte ein Medi gegen den Durchfall.
     
Den restlichen Abend genossen wir zuerst draussen beim Abendessen, heute Spiralnudeln mit Käse und danach nach der Dusche drinnen im Duro mit TV sehen. Wir haben nach einer guten Woche TV-Abstinenz wieder einen Platz mit SAT-Empfang. So gegen 22 Uhr bin ich dann eingeschlafen. Kurz nach 01:00 Uhr bin ich durch ein Knabbergeräusch wieder aufgewacht. Zuerst dachte ich an eine Maus oder so etwas, bis ich nach dem Lichtanzüden meine Frau mit einer Tüte Maltesers vorfand, die als ich sie sah laut zu lachen anfing.

Der erste volle Tag in Cavaliere-sur-mer und so streiften wir nach dem Morgenessen mit den Velos durch die Ortschaft. In einem weiteren Anlauf fuhren wir auch alles dem Strand entlang soweit bis die Promenade aufhörte.
     

     
Auf dem Rückweg ging es noch kurz in den ALDI um die Vorräte wieder etwas aufzufüllen. Den späteren Nachmittag genossen wir draussen bei sommerlichen Temperaturen und einem kleinen Apéro. Langsam ging es mir mit den gestern geholten Medis wieder besser. Nachdem schreiben dieser Zeilen kochte ich das Abendessen, es wurden frische Ravioli mit Käse und und etwas TV glotzen bevor wir müde einschliefen.

Auch heute wiederum ein herrlicher Tag mit viel Sonne. Als erstes ging ich in die nächste Bäckerei und holte ein frisches Baguette und einen Schokoladengipfel. Im Anschluss folgte das Frühstück und danach ging es auf den Dorf-Markt.
     

     

     

     
Dort kauften dort 2 Badetücher und ein Strandkleidchen für meine Frau. Wir streiften den ganzen Vormittag kreuz und quer durch die Gassen von Cavalaire-sur-mer. Im Anschluss ging es zurück zum Duro wo wir den Nachmittag gemütlich in der Sonne verbrachten. Das Abendessen kochten wir selber und danach ging es nur noch kurz duschen und Zähneputzen. Die verbliebene Zeit genossen wir vor dem TV.

Ein weiterer Toptag in Folge. Heute wollten wir mit unseren Velos zum Oppidum de Montjean. Eine archäologische Stätte aus dem 2 Jahrhundert vor Christus. Heute sind leider nur noch ein paar Steinmauern vorhanden. Los ging es gegen 10:30 Uhr. Wir folgten immer den sehr steil bergwärts gehendem Strässchen bis zum Col de Tuiles. Unterwegs kamen uns vereinzelt Spaziergänger entgegen die die Aussicht von oben bereits genossen hatten. Oben angekommen knippsten wir einige tolle Fotos mit atemberaubendem Rundumblick von Frejus, St. Raphael, St. Maxime, St. Tropez, Gassin, Cogolin, und den vielen weiteren tollen Orte, wie sie auch sonst noch alle heissen.
     

     

     
Nach einem kühlen Bierchen aus dem Rucksack, ging es noch ein paar Meter zu Fuss weiter zum Oppidum. Leider stehen heute nur noch ein paar uralte, verfallene Mauern. Wir haben zudem auch noch schöne Korkhölzer gefunden, die innen bereits hohl sind.
     

     

     
Nun ging es weiter über die Route des Cretes bis zum Col de Canadel. Hier stiessen wir wieder auf eine kleine Teerstrasse, die uns in mehreren Kehren hinuter nach Rayol-Canadel-sur-Mer brachte. Von dort unten führt eine Voie Verte (stillgelegte Eisenbahnstrecke die zum Veloweg ausgebaut wurde) zurück bis zu unserem Camping.
     
Diesen erreichten wir rund 4 Stunden später und trafen beim Duro ein. Den restlichen Tag genossen wir bei einigen Apéros und dem anschliessenden Abendessen aus der Duro-Küche, heute Kartoffelstock mit Hackfleisch und Bratensauce. Dann noch kurz unter die Dusche und rein in den Duro zum TV-len.

Wiederum ein wunderschöner Sommertag mit gegen 25 Grad. So streiften wir nach dem Morgenessen mit den Fahrrädern der Küste entlang und wieder zurück durch das Örtchen.
     
Unterwegs wurde noch ein Sommerkleidchen und ein paar Pietradosen gekauft. Den restlichen Tag wurde gechillt. Zum Abendessen gab es Reste von gestern und zum Schluss folgte noch die Dusche und das Bett.

Ein Traumtag. Nachdem Morgenessen ging es los zur Bushaltestelle mitten im Dorf. Der Bus sollte um 10:06 Uhr losfahren aber er kam einfach nicht. Irgendwann kam er dann trotzdem, doch trug er die Aufschrift "complet" - oh nein. Wir hatten jedoch Glück und es waren noch 3 Plätze frei. So konnten wir mit massiver Verspätung doch noch losfahren. In St. Tropez kamen wir dann mit 40 Minuten Verspätung an und gingen als Erstes auf den Marktplatz. Nach einer guten Stunde hatten wir das rege Treiben gesehen und kauften uns im Supermarkt etwas kühles zum trinken.
     

     

     

     
Danach ging es zum Hafen wo wir eine grosse Käseschnitte verdrückten. Im Anschluss spazierten wir an den Dorfstrand und weiter zum Friedhof, wo wir das Grab von Brigitte Bardot besuchten.
     

     
Von dort aus wanderten wir wieder durch St. Tropez und besichtigten noch die goldene Staute vor dem ehemaligen Polizeipräsidium.
     

     

     

     


Nach einem letzten Bierchen in der Nähe der Bushaltestelle ging es Punkt 16:00 Uhr wieder mit dem Bus los in Richtung Cavalaire-sur-mer. Den Duro erreichten wir eine gute halbe Stunde später und genossen noch etwas die Sonne und kochten das Abendessen. Heute nur ein kleiner Snack aus der Duro-Küche. Den restlichen Abend verbrachten wir gleich wie die vorherigen.

Chilltag mit Frühstück draussen, dann ein Besuch am Pool und zu guter letzt ein leckeres Abendessen aus der Duro-Kombüse.
     

     
Rösti mit Zürigeschnetzeltem. Herrlich. Dann ab unter die Dusche und rein in den Duro.

Eine direkte Kopie des Vortages - wir genossen den wunderschönen Pfingstmontag draussen vor dem Duro.
     
Schrieben einige Zeilen Tagebuch und kochten lecker Abendessen. Carpacchio, Nüsslisalat mit Ei und Tomaten Bruschettas. Der restliche Abend verlief wie die Tage davor.

Der Dienstag begann wie die Vortage mit strahlenden Sonnenschein. Also wurde draussen gefrühstückt und dann hiess es ab aufs Velo. Zuerst der Küste entlang und dann ein schönes Nebensträsschen in Richtung La Croix Valmer. Nach einer guten halben Stunde war das Dorf erreicht und wir machten ein kurzes Päuschen bevor es in Richtung Ramatuelle weiter ging. Nach einer kurzen Downhillstrecke ging es erneut sehr steil den Hang hoch.
     
Kurz bevor wir oben ankamen gab es beim Velo meiner Frau einen grossen Ruck und die Übersetzung des Motors griff nicht mehr. Es folgte eine kurze Diagnose und so war schnell klar, im Brose-Motor war der Zahnriemen gerissen. Es gab ja schon einige Tage zuvor komische Geräusche wie damals vor 5 Jahren bei meinem Bike. Scheisse - Motorenschaden, so war ein Weiterfahren leider nicht möglich und wir traten die Heimfahrt an. Zum Glück ging es zu 90% den Hang hinunter nach Cavalaire. Auf dem Camping angekommen suchten wir einige Adressen von Velomechanikern heraus, doch bei allen war Fehlanzeige, sie konnten es nicht reparieren. Egal, was solls, zurück in der Schweiz ist eine Reparatur problemlos möglich und so haben wir zudem auch wieder eine 2-jährige Garantie. Mit dieser Botschaft genossen wir den Nachmittag und den Abend genüsslich im Pool und vor dem Duro.

Auch heute wieder sonnig und warm. Nachdem Morgenessen ging es auf den Wochenmarkt, wo wir ein grosses Tuch fur den Sonnenschutz der Durofrontscheibe kauften. Zudem kauften wir noch ein weiteres grosses Tuch, welches wir in ein grosses Strandsonnensegel umbauten.
     

     

     
So konnten wir den Nachmittag am Strand verbringen ohne Gefahr zu laufen uns einen riesigen Sonnenbrand zu holen. Das Abendessen folgte aus der Duroküche, es gab Reis mit Fleisch und Salat.

Der heutige Tag ist sehr schnell erzählt. Morgenessen, chillen, Mittagessen, chillen, Pool, chillen....
     

     

     

Nachdem Morgenessen ging es gut gestärkt in Richtung Sentier du Fenouillet, ein wunderschöner Küstenwanderweg mit traumhafter Aussicht auf die Ile Levant. Es ging alles schön immer durch ein Piniengestrüpp den Hang hoch zu einer Aussichtsplattform.
     

     

     

     

     

     

     
Dann wieder gemächlich weiter bis zum grossen Maison de Nature. Unterwegs gönnten wir uns ein Bierchen und ein Wässerchen aus dem Rucksack. Der Abschluss war etwas beschwerlich, da es der Küstenstrasse D559 entlang wieder zurück zum Camping ging.
     

     

     
Ich habe etwas gelitten, da mir mein linkes Bein doch ziemlich schmerzte. Zum Abschluss gönnten wir uns deshalb noch ein Bad im warmen Whirlpool und eine Pizza zum mitnehmen.

Heute wurde es wieder ein gemütlicher Chillday. Unterbrochen lediglich durch die Verlängerung unserer Aufenthaltsdauer bis zum 4. Juni. Zum Glück war unser Platz noch nicht anderweitig vergeben, so das diese Verlängerung problemlos möglich wurde.
     
Für 27 Euro am Tag wird einem doch ziemlich viel geboten. Das Abendesssen brutzelten wir uns wieder selber und so wurde es Reissalat mit Würstchen.

Sonntag - also ging es heute auf den Flohmarkt in Cogolin. Der Bus 874 fuhr um 09:16 Uhr und als er endlich da war, wollte uns der Chauffeur zuerst gar nicht mitnehmen. Er könne angeblich auf unsere 20 Euro keine 15 zurückgeben. Naja, schlussendlich nach einer kurzen Diskussion stiegen wir umsonst ein - Danke Herr Buschauffeur. Nach einer 30-minütigen Fahrt trafen wir in Cogolin ein und spazierten gemütlich in Richtung "Les Jas de Robert", dies ist das Gelände auf dem der Aussenflohmi mitten auf einem grossen Kiesplatz im Wald jeden Sonntag stattfindet. Unterwegs gab es in einem Kiosk einen Cafe und ein Croissant. Kurz nach 10:30 Uhr waren wir dann auf dem Platz.
     

     

     

     
So konnten wir einige Runden drehen, bevor wir im Platzrestaurant ein Bier und eine Limonade kauften. Danach bestaunten wir die restlichen Stände und kurz nach 12:30 Uhr machten wir uns auf den Rückweg. Wir spazierten in Richtung Port Grimaud um bei der Haltestelle "Les Narcisses" einzusteigen. Der Bus sollte gemäss Fahrplan um 13:54 Uhr abfahren und so hatten wir noch eine gute Stunde Zeit. Wir sahen uns schon wie früher, in der prallen Sonne, analog einer Strassenprostituierten die Zeit abwarten zu müssen. Denn alle Geschäfte in der Region hatten am Sonntag bereits seit 12:30 Uhr geschlossen. Doch dieses Mal war alles anders, keine 200 Meter vor der Bushaltestelle gab es eine offene Bäckerei, wo wir ein Sandwich und ein Bierchen kaufen konnten. So war die Warterei auf den Bus problemlos.
     
Wie immer standen wir rechtzeitig an der Strasse doch der Bus kam nicht. Mit gut 20 Minuten Verspätung, wir wollten bereits nach Plan B loslaufen, traf er doch noch ein. Somit waren wir kurz vor 16 Uhr wieder zurück beim Duro. Nun genossen wir den restlichen Nachmittag draussen an der Sonne und kochten zum Abendessen Reis mit Fleisch. Nun folgte nur noch die Dusche und die Heia.

Der heutige Tag ist sehr schnell erzählt. Morgenessen, chillen, Mittagessen, chillen, Pool, chillen....
     


Der Dienstag begann wie die Vortage mit strahlenden Sonnenschein. Also wurde draussen gefrühstückt und dann hiess es ab an den Pool. Es hatte nachdem überfüllten Pfingstwochenende deutlich weniger Leute und so konnten wir den Whirlpool und die Liegen voll nutzen.
     

     
Den Abend genossen wir ebenso gemütlich draussen vor dem Duro mit einem schönen Glas Wein. Zum Abendessen gab es Kartoffelstock mit Schweinefilet.


Unser letzer Tag in Cavalaire. Die Nacht war sehr stürmisch aber trocken. Nachdem Frühstück besuchte meine Frau nochmals den Markt und ich schrieb diese Zeilen des Tagebuches. Am Nachmittag begannen wir mit der kurzen Reinigung unserer staubigen Sachen und genossen noch ein paar Stunden am Pool, denn am Meer war es weiterhin extrem windig.
     

     
Jetzt ging es unter die Dusche und zum Abschiedsnachtessen ins Restaurant "Le Bateau Ivre" am Hafen. Dort gab es auch die ersten Pommes dieser Ferien. Den Schlumi genossen wir wiederum vor dem Duro.

Der Wecker klingelte um 06:30 Uhr und danach wurden die letzten Dinge verstaut und das Stromkabel gezogen. Punkt 07:20 Uhr ging es dann los in Richtung Heimat. Wir haben die selbe Strecke wie bei der Hinfahrt gewählt und so fuhren wir bei Le Luc auf die Autobahn. Weiter ging es über Aix-en-Provence, Portes de Valence, Grenoble nach Genf. Es folgte ein kurzer Tankstopp und schon ging es die letzten 300 Kilometer über den Asphalt.

Unser Domizil erreichten wir genau 12 Stunden nach der Abfahrt um 19:20 Uhr. Nun wurde noch das notwendigste Material im strömenden Regen ausgeladen und dann ging es unter die wohlverdiente Dusche.


Fazit:
Die knapp 4 Wochen an zwei tollen Orten hat sich gelohnt. Wir haben schöne Landschaften entdeckt, in alten Erinnerungen geschwelgt und feine Velotouren gemacht. Wir kommen definitiv wieder in diese Gegend. Eine Reise an die Côte d'Azur lohnt sich immer!