Reisebericht "Provence - Hyéres und Cavalaire-sur-mer"
10.05. - 04.06.2026

Endlich ging es los - wir haben zuhause lange gewährweist wo unser Ziel sein
soll. Schlussendlich wurde es Südfrankreich, genauer Hyères, auf der
Halbinsel Giens, Zeltplatz La Tour Fondue. Aber der Reihe nach.
 Los ging es
kurz vor halb acht, die Fahrt über Bern, Lausanne, Genf bis zum Zoll verlief
problemlos. Weiter ging es auf der französischen Autobahn, bis plötzlich ein
grosser Baum auf unserer Fahrspur auftauchte, ein abrupter Schwenker und er war
umfahren. Uff Schwein gehabt, die nachfolgenden Fahrzeuge konnten ebenfalls
ausweichen. Weiter ging es dann über Valance und die A7 nach Süden.
Unterwegs regnete es immer wieder ziemlich heftig und so zogen wir es durch bis
kurz nach dem Abzweiger nach Marseille. Dort gab es einen riesigen 4-spurigen Stau, den
wir im letzten Moment zu umfahren versuchten, was uns auch easy bis nach Aix en
Provence gelang. Dort gings es dann wieder auf die Autobahn und weiter an Toulon
vorbei bis nach Hyères.
 Es folgten noch die letzten Kilometer bis zu
unserem Reiseziel. Kurz vor 18:30 Uhr war es geschafft und wir checkten auf dem
Campingplatz ein. Den Platz durften wir uns aus einer geringen Auswahl freier Plätze
wählen und so wurde es die Nummer 78.
 Es folgte ein kurzer Aufbau und dann
bereits das Abendessen aus der Duroküche. Nach einem Schlumi ging es kurz
nach 22:30 Uhr müde in die Heia.

Wir haben wunderbar geschlafen und kurz nach 8 Uhr draussen in der Sonne
gefrühstückt - herrlich. Danach fuhren wir mit unseren Velos kreuz und quer über
die Halbinsel. Zuerst nach Giens, wo wir im SPAR ein paar kühle Getränke
kauften, dann über die Route de Sel und zum Hafen von Hyéres.



 Nun hatten wir
doch etwas Hunger und Durst und so gab es in einem der unzähligen Hafenrestaurants ein Bier, einen Weisswein und ein kaltes
Plättchen. Gestärkt fuhren wir von dort wieder zurück zum Duro. Die ganze
Strecke betrug zum Schluss knappe 27 Kilometer.


 Nun genehmigten wir uns noch
einen Apèro und tätigten einen Schwatz mit den Platznachbarn aus Deutschland.
Das Abendessen war ebenfalls aus der Duroküche - es gab heute Salat, Brot und
sonstwelche Zutaten. Nach der Dusche und dem Zähneputzen ging es gegen
22:30 Uhr ins Bett.

Der 3. Tag stand ganz im Zeichen der Halbinselrundfahrt. Wir fuhren nach dem
Morgenessen in Richtung Giens und dann bis ganz nach Westen.


 Danach wieder
zurück bis zur Bergerie wo wir uns ein Brot, einen Dessert, ein Bier und eine
Kaffee gönnten. Zürück beim Duro genossen wir den ausgiebigen Apéro draussen in
der Sonne.
 Schrieben Tagebuch und bereiteten das Abendessen vor - Heute Fondue,
der Campingplatzname war ja volles Programm. Herrlich.
 Danach sassen wir
noch bis die Sonne untergegangen war draussen und gingen wie am Vortag nach der
Dusche und dem Zähneputzen um 22 Uhr ins Bett.

Der Tag begann wiederum sehr sonnig jedoch sehr windig. So beschlossen wir nach dem
Morgenessen eine Küstenwanderung auf dem Sentier du Littoral zu machen. Gesagt
getan, kurz nach 11 Uhr ging es los in Richtung Cap Esterel. Der Weg verläuft
zuerst auf einem kleinen Strässchen, wird aber schon bald zu einem Treppen- und
Brückenpfad, immer leicht oberhalb des Meeres.

 Nach gut 35 Minuten waren wir auf
dem schattigen Weg bis zum Kap Esterel gewandert. Weiter ging es auf der anderen Seite
der Halbinsel wieder ein Stück zurück bis zum Plage de la Bauma, wo wir einge
Zeit eine Pause einlegten bevor es über die Ferienanlage und zum Schluss wieder
über den Sentier du Littoral zurück zum Duro ging.



 Kurz vor dem Camping
genehmigte sich meine Frau noch ein leckers Caramel-/Pistacheglace. Den restlichen
Nachmittag genossen wir draussen vor dem Duro mit Faulenzen. Das Abendessen
holten wir aus der Pizzeria, eine Pizza Kebab zum teilen. Nach der
obligaten Dusche und dem Zähneputzen ging es wieder um 22 Uhr in die Betten.

Heute ging es nach dem Frühstück wiederum mit den Velos los. Unser heutiges
Ziel Hyéres und die Burg. Auf dem Hinweg fuhren wir über die sehr windige Route
de Sel, wo sich wiederum unzählige Kitesurfer tummelten.


 Dann folgte die
Weiterfahrt über einem Veloweg bis in die Innenstadt. Hier suchten wir den
schnellsten Weg bis zur Burg hoch und fanden eine ultrasteile Variante, die
uns bis nach ganz oben führte. Unterwegs genossen wir immer einmal wieder die
tolle Aussicht über die Stadt und die Ebene bis hin zum Meer.



 Ganz oben gab es
sogar noch einen kurzen Singletrail, wo wir uns noch etwas mit unseren
Mountainbikes austoben konnten. Dann ging es über steile Serpentinen wieder in
die Stadt hinunter. Unten angekommen fuhren wir kreuz und quer durch die Gassen
und genehmigten uns in einem der unzähligen Restaurants ein Bier und einen
Capucchino. Nun ging es wieder auf den Heimweg.


 Unterwegs kam uns noch die
Idee, wir könnten heute Abend zu unseren Spiralnudeln ein Rindsfilet essen und
so bogen wir kurz auf dem Rückweg zu einem Auchan Supermarkt ab. Jetzt
aber zurück zum Duro, leider Fehlanzeige, denn bereits wenige Meter weiter
entdeckten wir einen Weldom Baumarkt und statteten auch diesem einen Besuch ab.
Was fanden wir, 2 Liegestühle. Ähm wir sind mit den Velos hier - ähm ja und!
Also kauften wir 2 Stück für den Gesamtpreis von knapp 36 Euro und fragten uns
wie transportieren wir diese nun. Ähm zu dritten, bei der Kasse fragten wir die
Dame nach einem Stück Schnur und banden die beiden Stühle fix zusammen. Nun
fanden wir im Elektroabfall noch 2 alte Stromkabel, banden auch diese zusammen
und knöpften diese an die beiden Stühle. Nun konnte ich diese locker um den
Hals hängen und schon konnte es weiter auf den Rückweg gehen. Einziges
Hindernis waren die immer einmal wieder auftretenden Windböen. Aber auch diese
meisterte ich im Bravour und die 11 Kilometer Strecke ebenfalls. So sind wir
nun Besitzer von zwei Liegestühlen - herrlich.
 Kaum beim Duro angekommen
wurden diese auch sogleich eingeweiht. Das Abendessen folgte wie die Tage zuvor aus der Duro-Küche, Spiralnudeln, Rindsfilet, Kräuterbutter und
Salat. Der restliche Abend verlief analog den vorhergehenden.

Der heutige Freitag ist schnell erzählt - es wurde ein richtiger Chillday.
Frühstücken in der Sonne und den restlichen Tag verbrachten wir in den Liegestühlen.
 Unterbrochen nur durch ein paar Schwätzchen mit den Platznachbarn und dem
Abendessen, dieses Mal selbergemachter Reissalat. Dann noch die obligate Dusche
und schwupps kurz vor 22 Uhr gings müde in die Horizontale.

Heute sind wir etwas früher aufgestanden als sonst, denn wir wollten mit dem Bus in
die Stadt zum Markt. Also liessen wir das Frühstück weg und standen pünktlich
um 09:15 Uhr an der Bushaltestelle.
 Der Bus kam wenig später und brachte uns
für je 2 Euro 50 in die Stadt. Die Fahrt dauerte gute 35 Minuten. In Hyeres
angekommen drehten wir einige Runden über den grossen Markt und genossen kurz nach
Mittag ein Bierchen und einen Muscat.




 Danach ging es nochmals hinein ins
Getümmel und nach einem Besuch im Mc Donald traten wir die Heimfahrt an. Kurz
vor 15 Uhr trafen wir wieder vor dem Duro ein und genossen einen weiteren Apéro
in der Sonne. Danach standen noch Haarschneiden, Tagebuch schreiben und
Abendessenkochen auf dem Programm.
 Heute Rösti mit Spiegeleier und Salat. Dann
wie jeden Tag, Dusche, Zähneputzen, Bett.

Ein schöner Tag mit viel Sonne und lauem Windchen. Deshalb wurde es wieder zu
einem Chillday. Wir genossen das Frühstück in der Sonne und dann das Nichtstun.
Zwischendurch plauderten wir noch etwas mit unserem Thurgauer Kite-Nachbarn und
gegen Abend verstauten wir langsam unsere sieben Sachen.
 Das Abendessen wurde
erneut selber zubereitet und nach der Dusche und dem Zähneputzen ging es zeitig
ins Bett. Ich war zudem nicht wirklich fit, entweder hat mich eine Magendarm
Grippe erwischt oder ich hatte in den letzten Tagen irgendwann einmal etwas
schlechtes gegessen.

Kurz nach 8 Uhr sind wir aufgestanden und haben die letzten Habseeligkeiten
verladen. Nach der Rückgabe der beiden Duschbändel mit Rückerstattung des
Depots und der Aussteckung des Stromkabels durch das Personal, konnte es los
gehen. Erstes Ziel die Esso-Tankstelle in Hyéres. Hier haben wir in den letzten
Tagen den besten Tagespreis für den schweineteuren Diesel entdeckt. Überall bei
Total Energies und den restlichen Grossverteilen kostete es rund 2.20 Euro und bei Esso
"nur" 2.059. Also haben wir den Duro vollgetankt - was uns rund 290 Euronen
ärmer werden liess. Jetzt ging es flott über grosse Strassen in Richtung Le
Lavandou und dann über die kleine D559 nach Cavaliere-sur-mer, auf den Camping
"La Baie". Diesen erreichten wir kurz vor 11:45 Uhr, so dass wir uns gerade vor
der Mittagspause noch den Platz mit der Nummer 84 aussuchen konnten.
 Während
der Mittagspause richteten wir uns gemütlich ein und genossen die warme Sonne.
Am Nachmittag checkten wir auf dem Camping definitiv ein und drehten
eine kurze Runde durch das Dörfchen. Auch ein kurzer Abstecher in eine Apotheke
gehörte zum Spaziergang - ich holte ein Medi gegen den Durchfall.
 Den
restlichen Abend genossen wir zuerst draussen beim Abendessen, heute
Spiralnudeln mit Käse und danach nach der Dusche drinnen im Duro mit TV sehen.
Wir haben nach einer guten Woche TV-Abstinenz wieder einen Platz mit
SAT-Empfang. So gegen 22 Uhr bin ich dann eingeschlafen. Kurz nach 01:00 Uhr
bin ich durch ein Knabbergeräusch wieder aufgewacht. Zuerst dachte ich an eine
Maus oder so etwas, bis ich nach dem Lichtanzüden meine Frau mit einer Tüte
Maltesers vorfand, die als ich sie sah laut zu lachen anfing.

Der erste volle Tag in Cavaliere-sur-mer und so streiften wir nach dem
Morgenessen mit den Velos durch die Ortschaft. In einem weiteren Anlauf fuhren
wir auch alles dem Strand entlang soweit bis die Promenade aufhörte.

 Auf dem Rückweg
ging es noch kurz in den ALDI um die Vorräte wieder etwas aufzufüllen. Den
späteren Nachmittag genossen wir draussen bei sommerlichen Temperaturen und
einem kleinen Apéro. Langsam ging es mir mit den gestern geholten Medis wieder besser.
Nachdem schreiben dieser Zeilen kochte ich das Abendessen, es wurden frische
Ravioli mit Käse und und etwas TV glotzen bevor wir müde einschliefen.

Auch heute wiederum ein herrlicher Tag mit viel Sonne. Als erstes ging ich in
die nächste Bäckerei und holte ein frisches Baguette und einen Schokoladengipfel. Im
Anschluss folgte das Frühstück und danach ging es auf den Dorf-Markt.



 Dort kauften
dort 2 Badetücher und ein Strandkleidchen für meine Frau. Wir streiften den
ganzen Vormittag kreuz und quer durch die Gassen von Cavalaire-sur-mer. Im
Anschluss ging es zurück zum Duro wo wir den Nachmittag gemütlich in der Sonne
verbrachten. Das Abendessen kochten wir selber und danach ging es nur noch
kurz duschen und Zähneputzen. Die verbliebene Zeit genossen wir vor dem TV.

Ein weiterer Toptag in Folge. Heute wollten wir mit unseren Velos zum Oppidum
de Montjean. Eine archäologische Stätte aus dem 2 Jahrhundert vor Christus.
Heute sind leider nur noch ein paar Steinmauern vorhanden. Los ging es gegen
10:30 Uhr. Wir folgten immer den sehr steil bergwärts gehendem Strässchen bis
zum Col de Tuiles. Unterwegs kamen uns vereinzelt Spaziergänger entgegen die
die Aussicht von oben bereits genossen hatten. Oben angekommen knippsten wir
einige tolle Fotos mit atemberaubendem Rundumblick von Frejus, St. Raphael, St.
Maxime, St. Tropez, Gassin, Cogolin, und den vielen weiteren tollen Orte, wie
sie auch sonst noch
alle heissen.


 Nach einem kühlen Bierchen aus dem Rucksack, ging es noch ein
paar Meter zu Fuss weiter zum Oppidum. Leider stehen heute nur noch ein paar
uralte, verfallene Mauern. Wir haben zudem auch noch schöne Korkhölzer
gefunden, die innen bereits hohl sind.


 Nun ging es weiter über die Route des
Cretes bis zum Col de Canadel. Hier stiessen wir wieder auf eine kleine
Teerstrasse, die uns in mehreren Kehren hinuter nach Rayol-Canadel-sur-Mer
brachte. Von dort unten führt eine Voie Verte (stillgelegte Eisenbahnstrecke die
zum Veloweg ausgebaut wurde) zurück bis zu unserem Camping.
 Diesen erreichten
wir rund 4 Stunden später und trafen beim Duro ein. Den restlichen Tag
genossen wir bei einigen Apéros und dem anschliessenden Abendessen aus der
Duro-Küche, heute Kartoffelstock mit Hackfleisch und Bratensauce. Dann noch
kurz unter die Dusche und rein in den Duro zum TV-len.

Wiederum ein wunderschöner Sommertag mit gegen 25 Grad. So streiften wir nach
dem Morgenessen mit den Fahrrädern der Küste entlang und wieder zurück durch
das Örtchen.
 Unterwegs wurde noch ein Sommerkleidchen und ein paar Pietradosen
gekauft. Den restlichen Tag wurde gechillt. Zum Abendessen gab es Reste von
gestern und zum Schluss folgte noch die Dusche und das Bett.

Ein Traumtag. Nachdem Morgenessen ging es los zur Bushaltestelle mitten im
Dorf. Der Bus sollte um 10:06 Uhr losfahren aber er kam einfach nicht.
Irgendwann kam er dann trotzdem, doch trug er die Aufschrift "complet" - oh
nein. Wir hatten jedoch Glück und es waren noch 3 Plätze frei. So konnten wir
mit massiver Verspätung doch noch losfahren. In St. Tropez kamen wir dann mit
40 Minuten Verspätung an und gingen als Erstes auf den Marktplatz. Nach einer
guten Stunde hatten wir das rege Treiben gesehen und kauften uns im Supermarkt
etwas kühles zum trinken.



 Danach ging es zum Hafen wo wir eine grosse
Käseschnitte verdrückten. Im Anschluss spazierten wir an den Dorfstrand und
weiter zum Friedhof, wo wir das Grab von Brigitte Bardot besuchten.

 Von dort aus
wanderten wir wieder durch St. Tropez und besichtigten noch die goldene Staute
vor dem ehemaligen Polizeipräsidium.




 Nach einem letzten Bierchen in der Nähe
der Bushaltestelle ging es Punkt 16:00 Uhr wieder mit dem Bus los in Richtung
Cavalaire-sur-mer. Den Duro erreichten wir eine gute halbe Stunde später und
genossen noch etwas die Sonne und kochten das Abendessen. Heute nur ein kleiner
Snack aus der Duro-Küche. Den restlichen Abend verbrachten wir gleich wie die
vorherigen.

Chilltag mit Frühstück draussen, dann ein Besuch am Pool und zu guter letzt ein
leckeres Abendessen aus der Duro-Kombüse.

 Rösti mit Zürigeschnetzeltem. Herrlich.
Dann ab unter die Dusche und rein in den Duro.

Eine direkte Kopie des Vortages - wir genossen den wunderschönen Pfingstmontag
draussen vor dem Duro.
 Schrieben einige Zeilen Tagebuch und kochten lecker
Abendessen. Carpacchio, Nüsslisalat mit Ei und Tomaten Bruschettas. Der
restliche Abend verlief wie die Tage davor.

Der Dienstag begann wie die Vortage mit strahlenden Sonnenschein. Also wurde
draussen gefrühstückt und dann hiess es ab aufs Velo. Zuerst der Küste entlang
und dann ein schönes Nebensträsschen in Richtung La Croix Valmer. Nach einer
guten halben Stunde war das Dorf erreicht und wir machten ein kurzes Päuschen
bevor es in Richtung Ramatuelle weiter ging. Nach einer kurzen Downhillstrecke
ging es erneut sehr steil den Hang hoch.
 Kurz bevor wir oben ankamen gab es
beim Velo meiner Frau einen grossen Ruck und die Übersetzung des Motors griff
nicht mehr. Es folgte eine kurze Diagnose und so war schnell klar, im
Brose-Motor war der Zahnriemen gerissen. Es gab ja schon einige Tage zuvor
komische Geräusche wie damals vor 5 Jahren bei meinem Bike. Scheisse -
Motorenschaden, so war ein Weiterfahren leider nicht möglich und wir traten die
Heimfahrt an. Zum Glück ging es zu 90% den Hang hinunter nach Cavalaire. Auf
dem Camping angekommen suchten wir einige Adressen von Velomechanikern heraus, doch
bei allen war Fehlanzeige, sie konnten es nicht reparieren. Egal, was solls,
zurück in der Schweiz ist eine Reparatur problemlos möglich und so haben wir zudem auch
wieder eine 2-jährige Garantie. Mit dieser Botschaft genossen wir den
Nachmittag und den Abend genüsslich im Pool und vor dem Duro.

Auch heute wieder sonnig und warm. Nachdem Morgenessen ging es auf den
Wochenmarkt, wo wir ein grosses Tuch fur den Sonnenschutz der Durofrontscheibe
kauften. Zudem kauften wir noch ein weiteres grosses Tuch, welches wir in ein grosses
Strandsonnensegel umbauten.


 So konnten wir den Nachmittag am Strand
verbringen ohne Gefahr zu laufen uns einen riesigen Sonnenbrand zu holen. Das Abendessen
folgte aus der Duroküche, es gab Reis mit Fleisch und Salat.

Der heutige Tag ist sehr schnell erzählt. Morgenessen, chillen, Mittagessen,
chillen, Pool, chillen....




Nachdem Morgenessen ging es gut gestärkt in Richtung
Sentier du Fenouillet, ein wunderschöner Küstenwanderweg mit traumhafter
Aussicht auf die Ile Levant. Es ging alles schön immer durch ein Piniengestrüpp den Hang
hoch zu einer Aussichtsplattform.






 Dann wieder gemächlich weiter bis zum grossen
Maison de Nature. Unterwegs gönnten wir uns ein Bierchen und ein Wässerchen aus
dem Rucksack. Der Abschluss war etwas beschwerlich, da es der Küstenstrasse
D559 entlang wieder zurück zum Camping ging.


 Ich habe etwas gelitten, da mir
mein linkes Bein doch ziemlich schmerzte. Zum Abschluss gönnten wir uns deshalb noch
ein Bad im warmen Whirlpool und eine Pizza zum mitnehmen.

Heute wurde es wieder ein gemütlicher Chillday. Unterbrochen lediglich durch
die Verlängerung unserer Aufenthaltsdauer bis zum 4. Juni. Zum Glück war unser
Platz noch nicht anderweitig vergeben, so das diese Verlängerung problemlos
möglich wurde.
 Für 27 Euro am Tag wird einem doch ziemlich viel geboten. Das
Abendesssen brutzelten wir uns wieder selber und so wurde es Reissalat mit
Würstchen.

Sonntag - also ging es heute auf den Flohmarkt in Cogolin. Der Bus 874 fuhr um
09:16 Uhr und als er endlich da war, wollte uns der Chauffeur zuerst gar nicht
mitnehmen. Er könne angeblich auf unsere 20 Euro keine 15 zurückgeben. Naja,
schlussendlich nach einer kurzen Diskussion stiegen wir umsonst ein - Danke
Herr Buschauffeur. Nach einer 30-minütigen Fahrt trafen wir in Cogolin ein und
spazierten gemütlich in Richtung "Les Jas de Robert", dies ist das Gelände auf
dem der Aussenflohmi mitten auf einem grossen Kiesplatz im Wald jeden Sonntag
stattfindet. Unterwegs gab es in einem Kiosk einen Cafe und ein Croissant. Kurz
nach 10:30 Uhr waren wir dann auf dem Platz.



 So konnten wir einige Runden
drehen, bevor wir im Platzrestaurant ein Bier und eine Limonade kauften. Danach
bestaunten wir die restlichen Stände und kurz nach 12:30 Uhr machten wir uns
auf den Rückweg. Wir spazierten in Richtung Port Grimaud um bei der
Haltestelle "Les Narcisses" einzusteigen. Der Bus sollte gemäss Fahrplan um
13:54 Uhr abfahren und so hatten wir noch eine gute Stunde Zeit. Wir sahen uns
schon wie früher, in der prallen Sonne, analog einer Strassenprostituierten die
Zeit abwarten zu müssen. Denn alle Geschäfte in der Region hatten am Sonntag
bereits seit 12:30 Uhr geschlossen. Doch dieses Mal war alles anders, keine 200
Meter vor der Bushaltestelle gab es eine offene Bäckerei, wo wir ein Sandwich
und ein Bierchen kaufen konnten. So war die Warterei auf den Bus problemlos.
 Wie immer standen wir rechtzeitig an der Strasse doch der Bus kam
nicht. Mit gut 20 Minuten Verspätung, wir wollten bereits nach Plan B
loslaufen, traf er doch noch ein. Somit waren wir kurz vor 16 Uhr wieder zurück
beim Duro. Nun genossen wir den restlichen Nachmittag draussen an der Sonne und
kochten zum Abendessen Reis mit Fleisch. Nun folgte nur noch die Dusche und die
Heia.
 Der heutige Tag ist sehr schnell erzählt. Morgenessen, chillen, Mittagessen,
chillen, Pool, chillen....


Der Dienstag begann wie die Vortage mit strahlenden Sonnenschein. Also wurde
draussen gefrühstückt und dann hiess es ab an den Pool. Es hatte nachdem
überfüllten Pfingstwochenende deutlich weniger Leute und so konnten wir den
Whirlpool und die Liegen voll nutzen.

 Den Abend genossen wir ebenso
gemütlich draussen vor dem Duro mit einem schönen Glas Wein. Zum Abendessen gab
es Kartoffelstock mit Schweinefilet.

Unser letzer Tag in Cavalaire. Die Nacht war sehr stürmisch aber trocken.
Nachdem Frühstück besuchte meine Frau nochmals den Markt und ich schrieb diese
Zeilen des Tagebuches. Am Nachmittag begannen wir mit der kurzen Reinigung
unserer staubigen Sachen und genossen noch ein paar Stunden am Pool, denn am
Meer war es weiterhin extrem windig.

 Jetzt ging es unter die Dusche und zum
Abschiedsnachtessen ins Restaurant "Le Bateau Ivre" am Hafen. Dort gab es auch
die ersten Pommes dieser Ferien. Den Schlumi genossen wir wiederum vor
dem Duro.

Der Wecker klingelte um 06:30 Uhr und danach wurden die letzten Dinge verstaut
und das Stromkabel gezogen. Punkt 07:20 Uhr ging es dann los in Richtung
Heimat. Wir haben die selbe Strecke wie bei der Hinfahrt gewählt und so fuhren
wir bei Le Luc auf die Autobahn. Weiter ging es über Aix-en-Provence, Portes de
Valence, Grenoble nach Genf. Es folgte ein kurzer Tankstopp und schon ging es
die letzten 300 Kilometer über den Asphalt.
 Unser Domizil erreichten wir genau
12 Stunden nach der Abfahrt um 19:20 Uhr. Nun wurde noch das notwendigste
Material im strömenden Regen ausgeladen und dann ging es unter die
wohlverdiente Dusche.
Fazit: Die knapp 4 Wochen an zwei tollen Orten hat sich gelohnt. Wir
haben schöne Landschaften entdeckt, in alten Erinnerungen geschwelgt und feine
Velotouren gemacht. Wir kommen definitiv wieder in diese Gegend. Eine Reise an
die Côte d'Azur lohnt sich immer!
|