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Reisebericht
  

Reisebericht Bayerischer Wald, 27.04. - 05.05.2018


Ferien müssen verdient werden!

Am heutigen Freitag, um 12:45h steht noch die periodische Motorfahrzeugkontrolle an. Es wird schon klappen, es ist ja alles in bester Ordnung dachte ich um 08:30h noch - doch schon 5 Minuten später wurde ich eines besseren belehrt - SCHEISSE!!! Eine Schlauchverschraubung des Motorenölschlauchs verliert Öl - und das 4h vor der MFK. Also jetzt war sehr schnelles Handeln angesagt - Telefon in die Hände, Duro-Garage telefonieren und gleich losfahren, denn die Garage ist ja 75km weit entfernt in Albbruck. Gesagt getan, los gehts um 9:00h. Die Hinfahrt verlief einigermassen problemlos - ein paar ganz kurze Stopp and Go's, aber ansonsten normal. Um 10:05h erreiche ich Albbruck und es geht sofort los. Mein Duroschrauber-Kollege muss zuerst alles sauber machen, da alles durch die Fahrt mit Motorenöl eingesülzt ist - dann die Problemverschraubung lösen, das ist jedoch gar nicht so einfach, denn man kommt ja nicht so problemlos dran. Doch es gelingt, um 10:50h ist es geschafft und der Schlauch ist draussen - ich habe ja noch knappe 2h bis zum MFK-Termin und die Rückfahrt dauert im Normalfall genau 1h. Jetzt eine neue Verpressung drauf und alles wieder einbauen. 11:20h, der Schlauch ist drin. Nun noch alles so gut es geht sauber putzen und die Lärmschutzwanne wieder drauf - eine Testfahrt liegt leider zeitlich einfach nicht mehr drin. Es muss einfach klappen!

Um 11:40h geht es los und oh Schreck, ich stehe auch gerade nach 2 Kilometern Fahrt bereits wieder im Stau. Waldshut, bis zum Zoll runter durchgehend Stau - Megakacke. Ich steh es durch und um 12:10 bin ich durch, weiter gehts, wie immer wenn es pressiert, vor mir ein Lastwagen, überhohlen Fehlanzeige. 12:20h ich bin wieder auf Schweizerboden. 25 Minuten habe ich ja noch, es muss reichen, unterwegs nach Zweidlen immer wieder Schleicher. 12:30h ich bin beim Glattfelderkreisel. 15 Minuten verbleiben. Flughafenautobahn eine einzige Baustelle, nur je eine Spur offen, 80kmh. 12:42h Autobahnausfahrt Kloten, ich habe noch ganze 3!!! Minuten. Nächstes Lichtsignal, ich hoffe auf grün - nein es wird gerade rot! 12:43, 12:44... ich muss noch durch Kloten, Grindelstrasse, 12:45h ich biege in die Zielstrasse ein. 12:46h ich schaffe es gerade auf den allerletzten Drücker, das Tor steht schon offen und der Experte steht bereit - YES es ist geschafft - Adrenalin 200%!
     
YES zum 2ten - die Verschraubung hat gehalten und die gesamte MFK war um 12:10h bereits Geschichte - alles vom Feinsten, so wie ich es mir um 08:30h ja auch gedacht hatte. Nun aber ab nach hause - wir wollen ja um 17:30h in Richtung Bayerischer Wald aufbrechen.

Nun relaxed das Material einräumen, die Wassertanks auffüllen und dann kann es losgehen. Jetzt alles nach Plan. Exakt um 17:30h konnten wir abfahren und ja wie konnte es anders sein, nach 10 Minuten Fahrt kam auch bereits der erste Stau bei Winterthur, 40 Minuten später, bei St. Gallen der 2te Stau. Dann verlief alles wie am Schnürchen und auch Bregenz zeigte sich von seiner Sonnenseite - null Probleme bei der Durchfahrt. Doch einmal sollte es uns noch erwischen - eine Autobahn-Baustelle beim Memmingerkreuz kostete uns nochmals gute 40 Minuten. Na ja was solls, wir haben ja Ferien. Um 21:15h erreichen wir in Holzgünz einen Mc Donald - er wird unser Restaurant für das Nachtessen.

Kurz vor 21:50h geht es weiter in Richtung München - was uns nun auffällt, jedes 2te Fahrzeug das uns überholt, hat Schweizer-Kontrollschilder. Unser heutiges Ziel den Stellplatz beim Thermalbad in Erding, erreichen wir um 23:30h und wir haben Glück - genau ein Stellplatz ist noch frei! Hammer!
     
Nun folgt kurz ein Siegesbierchen und dann ab in die Heia. Ein anstrengender Tag geht zu Ende.

Um 08:30h weckt uns das Vogelgezwitscher und wir bezahlen die 12 Euro für die Übernachtung am Automaten und fahren weiter bis nach Landshut - das sind knappe 30 Minuten. Wir möchten noch in den Decathlon (die haben super Taucherbrillen im Sortiment) und dann unsere Lebensmittelvorräte im REWE auffüllen. Gesagt getan um 10:45h haben wir alles erledigt und sind bereits wieder auf der Autobahn in Richtung Deggendorf. Dann geht es in den Bayerischen Wald hoch - super schöne Gegend direkt an der Tschechischen Grenze. Es geht immer mal wieder steil hoch, um dann ebenso steil auf der anderen Seite wieder herunterzugehen - smille.

Eine Umleitung später erreichen wir um 12:30h den Campingplatz Schnitzmühle bei Viechtach. Wir checken ein und haben leider einen Schattenplatz, die Nummer 71, direkt am Flussufer des Flüsschens Schwarzer Regen. Der Campingplatz ist sehr schön gelegen, in einer Waldlichtung mit eigenem Bahnhof der Waldbahn. Diese Bahnstrecke wurde erst letztes Jahr wieder in Betrieb genommen. Den Nachmittag genossen wir anschliessend mit Nichtstun am Ufer des Flüsschens.
     
     
Das Abendessen war sehr lecker - Hamburger und Würstchen vom DURO-Grill mit einem leckeren Rosé-Weinchen.

Gegen 21:30h noch ein kurzer Abstecher an die Platzbar "Bongo", wo wir uns je einen süffigen Cocktail genehmigten. Um 23:00h war dann auch für uns Zeit, dem gemütlichen Schlaf nachzugehen.

Gegen 9:30h aufgewacht, geweckt wiederum vom Vogelgezwitscher. Grundsätzlich schien die Sonne, doch unser Platz war leider immer noch im Schatten. Also rüber zur Reception um zu fragen, ob nun ein Platz am Fluss frei geworden ist. Ja wir hatten Glück und konnten auf die Nummer 25 direkt am Fluss "Schwarzen Regen" umziehen. Dieser Platz ist deutlich schöner und hat den ganzen Tag Sonne.
     
Der Umzug wurde nach dem Frühstück kurz vollzogen und im Anschluss genossen wir den ganzen Tag mit Sonnenbaden am Ufer des Flusses. Das Abendessen war wieder direkt vom Duro-Grill. Gegen 22:30h legten wir uns dann in die Federn, denn der nächste Tag sollte ja etwas anstrengender werden, eine Bootstour auf dem Schwarzen Regen, von Auerkiel bis nach Schnitzmühle.

Heute war etwas früher Tagwache als sonst. Bereits um 8:00h aufgestanden, geweckt durch einen heftigen Pollensturm. Uiuiuiui und heute soll es auf den Fluss gehen? Ich musste die restliche Familie erst überzeugen, dass das Wetter ja nun definitiv besser werden sollte. Pünktlich um 09:30h haben wir uns beim vereinbarten Treffpunkt mit "Wolfi" unserem Kanuvermieter getroffen. Er meinte wir müssen leider die Tour ändern, es gäbe beim Bärenloch einfach zu wenig Wasser und man müsse das Boot darum sehr viel verlassen und über die Steine schleifen. Scheisse, denn dieser Abschnitt war ja der spannenste des Flusses. Jä nu, also fuhren wir bis nach Gumpenried um neu von dort zu starten. Die Autofahrt bis dorthin dauerte gute 20 Minuten.
     
Bei der Einbootstelle wurden uns die 2 Kanus abgeladen und wir erhielten noch die Paddel und die Schwimmwesten. Schon ging es los. Rein in die Boote und nach gut 1 Kilometer kam der Gumpenrieder-Schwall. Rechts stand eine grosse Tafel mit der Aufschrift "Notausstieg Gumpenrieder-Schwall" und schon ging es vorbei an grossen Steinen durch einige lustige Schwälle. Hopps eine Welle, ich glaube sogar es war die Letzte, ging mitten ins Boot. Naja wir wurden dadurch etwas nass, aber das sollte schnell wieder trocknen. Die restliche Fahrt war problemlos und verlief durch die wunderschöne, einsame Natur des Bayerischen Waldes. Nach knapp 1 1/2h erreichten wir wieder unseren Campingplatz bei der Schnitzmühle. Hier wurde eine lange Mittagsrast mit Grilladen vom DURO-Grill getätigt, bevor wir gegen 14:30h erneut starteten.
     
Am Anfang hatte es noch etwas Strömung, doch schon nach wenigen 100 Metern war diese dann definitiv vorbei und wir paddelten auf dem längsten See Bayerns - smile. Die Landschaft war weiterhin sehr schön. Zudem gab es sehr viele verschiedene Wasservögel. Zwei Umtragungen an den Wehren "Baumarkt Schierer" und bei der "Ruggenmühle" waren Teil des Programms. Kurz nach 16:00h erreichten wir den vereinbarten Zielpunkt beim Camping "Pirka", am Anfang des "Höllensees". Wie unser Bootvermieter empfohlen hatten, genehmigten wir uns noch einen "Höybe" (halben Liter Bier) und schon wurden wir abgeholt. Perfekter Service von "Wolfi" unserem Vermieter.
     
Zurück beim Camping, wurden noch die abgemachten 100 Euro für die gesammte Tour bezahlt (Pauschalpreis für 4 Personen).

Da ja morgen der 1. Mai und dies auch in Deutschland ein Feiertag ist, mussten noch unsere Vorräte aufgefüllt werden. Also los in den Duro und hoch zu Edeka. Mit einem gefüllten Kühlschrank lebt es sich doch deutlich besser. Das Nachtessen folgte erneut von der DURO-Küche, dieses Mal Tischgrill mit 3 verschiedenen Fleischsorten und dazu Reis und eine Flasche Rosé - es war absolut lecker!
     
Müde ging es dann gegen 22:30h in die Betten. Draussen waren noch diverse Feuer der Nachbarn zu sehen (auf dem Camping kann man Holz kaufen und eine Feuerstelle mieten).

Kurz vor 9h aufgestanden und an die Reception spaziert, ich wollte zuerst die kostenlosen Bahntickets für den Bayrischen Wald abholen und auf dem Rückweg Brot für das Frühstück einkaufen. Und jetzt noch eine Runde Tagebuch schreiben, bevor wir die Ausflugspläne für den heutigen Tag schmiedeten - mal sehen was es dieses Mal wird.

Nach einer ausgiebigen Beratung einigten wir uns auf eine schöne Burgentour mit Biergarten. Um 12:41h sind wir mit der Waldbahn in Richtung Gumpenried losgefahren. Das war ja nur eine Station weiter als unser Camping - eine herrliche Fahrt entlang dem Schwarzen Regen. Kaum ausgestiegen suchten wir vergeblich nach einem Wegweiser zur Burg Neunussbaum, eigentlich gab es gar keine Wegweiser dort. Nur eine Fahrradtourplakette an einem Baum mit der Beschriftung "Nussbaumtour" mit der Nummer 40 lies uns auf die vermeintlich richtige Fährte verweisen. Ein grosser Irrtum wie sich später noch herausstellen sollte!
     
Aber alles der Reihe nach - Zuerst ging es steil den Hang hoch, dann auf der anderen Seite wieder etwas herunter. Daraufhin einer Waldstrasse entlang, dann scharf nach links in einen Waldweg. Stimmt dieser Weg wirklich?

Wir verloren immer mal wieder die Plaketten an den Bäumen aus den Augen, um sie später dann wiederzufinden. Nach etwa 30 Minuten Marsch das erste Haus. Wir klingen und es öffnete ein älterer Mann, doch dieser war erst gestern hier eingezogen und kannte sich überhaupt nicht aus. Eine Dame im Haus wusste immerhin die weitere Richtung. Immer den Hang hoch, an einem Wildgehege vorbei, dann nach rechts en Berg hoch. Unterwegs haben wir noch weitere zwei Male nach dem richtigen Weg zur Burg Neunussbaum erfragt.

Es ging immer weiter den Hang hoch, an einer einsamen Kreuzung mit Schulbushäuschen eine Tafel "Neunussbaum" 5 Kilometer. Also folgten wir weiter diesem Weg, eigentlich eine absolut traumhafte Landschaft. Dann ging es scharf rechts einen Weg hoch, Weg konnte man dem eigentlich gar nicht sagen, eher ein Trampelpfad im Dickicht. Doch dieses Mal war er sehr gut mit der Nummer 2 beschriftet. Nach 1 1/2h h Marsch folgte ein Rastplatz mitten im Wald, sogar mit Brunnen. Und siehe da, von diesem Rastplatz aus sah man eine Burg - ist es wirklich die Richtige?
     
Nun ging es den Hang runter und auf der anderen Seite über eine Feldstrasse immer näher zur Burg. Sogar einen Strassennamen mit der besagten Burg lies uns auf das gesuchte Ziel hoffen. Noch einmal nach links und wir standen in Neunussbaum. Die Burg direkt vor uns. Auf einem nahen Spielplatz fragten wir noch einen Mann wie weit es zur Burg und anschliessend runter nach Viechtach sei. Er meinte zur Burg 5 Minuten und nach Viechtach 30. Naja auch dies ein fataler Irrtum mein Herr, sie sind diese Strecke wohl selber noch nie zu Fuss gelaufen!

Auf dem Weg zur Burg nochmals eine nette Familie nach dem richtigen Weg gefragt, die waren so sehr hilfsbereit, dass sie gerade mit einer Wanderkarte aufmarschiert sind. Der Weg mit der Nummer 4 sollte uns nun nach Viechtach bringen, aber das sind weitere 10 Kilometer und das in 30 Minuten, leider Fehlanzeige.

Also los zur Burg hoch, da soll es ja einen tollen Biergarten geben - auch dies eine Fehlanzeige. Der einzige Gasthof ist in der Zwischenzeit ein teures Wellnesshotel, dass sich gerade im Umbau befindet - Scheisse! Naja wenigstens die Aussicht von der Burg war traumhaft.

Weiter ging es. Über Felder und Wiesen, durch den schönen Wald wieder hinunter bis zum Fluss. Mist, hier kommt man nicht so leicht rüber, zu tief und schwimmen wollten wir in dem kalten nass auch nicht gerade unbedingt. Also wurde eine Dame mit einem VW Polo gestoppt, doch diese wollte uns leider auch nicht mit bis zum Bahnhof nehmen. Somit blieb uns nur der Rückmarsch bis nach Viechtach. Den Bahnhof erreichten wir nach guten 4 Stunden reiner Marscheit. Nun hatten wir doch noch etwas Glück im Unglück, der Zug zurück nach Schnitzmühle stand schon bereit.

Im Zug dann noch ein kurzer Blick in den Fahrplan und dort war sie wieder, diese Werbung - Burg Altnussberg mit Biergarten! Altnussberg, ja es stand Altnussberg und wo waren wir gelandet? In Neunussberg, ja Kacke, diese beiden Burgen stehen zwar alle bei Gumpenried, die eine ist jedoch links und die andere rechts vom Fluss. Und wo waren wir gelandet - in Neunussberg - ein fataler Fehler, es war einfach die falsche Burg!

Nach 5 Minuten Fahrt mit dem Zug sind wir wieder bei unserem Camping ausgestiegen und sind schnurstracks in den Biergarten gegangen, da haben wir unseren Irrtum mit einem Mass Bier runtergespült und über unseren Fehler gelacht.

Naja was solls, die Wanderung war toll, 20 Kilometer alles in allem. Und die Moral von der Geschicht "von einer Burg da täusch Dich nicht".

Den Abend haben wir dann vor dem DURO mit einem Lagerfeuer und einem Siegestrunk gemütlich ausklingen lassen. Gegen 22:45h sind wir dann alle Müde in die Betten verschwunden.

Der Wetterbericht verhiess auch für heute nochmals sonniges Wetter und so wurde zuerst gemütlich vor dem DURO gefrühstückt. Den restlichen Tag haben wir mit Sonnenbaden und  Nichtstun verbracht. Unser älteste Sohn und ein Ausbildungs-Kollege sind gestern ebenfalls aus der Schweiz nach Regen angereist, um auf dem Fluss "Schwarzer Regen" Kanu zu fahren. Sie haben sich für heute Nachmittag auf einen Besuch angemeldet. Erwartet wurden sie gegen 14:30h, doch aufgrund des doch relativ sehr niedrigen Wasserstandes, kamen sie erst gegen 16:15h auf dem Platz in Schnitzmühle an.

Nach ihrer Ankunft gab es zuerst einen deftigen Apéro und dann  wurden ihre beiden Zelte aufgebaut. Das Abendessen wurde anschliessend im Restaurant Schnitzmühle eingenommen. Alle Jungs bestellten sich ein Mass Bier und assen ein Riesenschnitzel mit Pommes und Salat. im Anschluss wurde der Abend am Lagerfeuer mit einem weiteren feinen Drink genossen.
     

Am heutigen Tag, wiederum ein sehr sonniger, wollten die beiden Jungs mit Ihren Kajaks weiter bis nach Blaibach und wir mit dem DURO nach Tschechien. Also wurde zuerst ausgiebig gefrühstückt und dann ging es jeweils getrennt los.

Für die Jungs hiess es nun Rudern, da der Fluss ab Schnitzmühle nicht mehr gross Strömung hat und für uns zusammenräumen und los in Richtung Bayerisch Eisenstein. Die Fahrt inklusive Tankstopp an der Grenze dauerte knappe 3/4 Stunden. Dann rüber nach Tschechien, wo es im Grenzdorf Zelezna Ruda jedoch nur Puffs statt Restaurants und China-Ramschläden anstelle von Supermärkten gab.

Also schnell weiter in die nächste grössere Stadt. In Klatovy angekommen, suchten wir nach dem nächsten Einkaufszentrum, wo wir beim zweiten Anlauf fündig wurden. Nun shoppten wir etwas und assen etwas, bevor wir uns auf einer anderen Route wieder auf die Rückfahrt machten. 61 Kliometer zeigte das Navi an und für diese doch sehr kurvenreiche Strecke benötigten wir rund 1 1/2h.
     
Zurück in Viechtach wurden noch unsere Vorräte aufgefüllt. Danach gab es einen leckeren Apéro und zum Abendessen Tischgrill mit Reis und Salat aus der DURO-Küche.

Den restlichen sehr lauen Frühlingsabend liessen wir bei einem Bier am Lagerfeuer ausklingen.

Kurz nach 8 Uhr aufgewacht und als erstes wurden die Brötchen für das Frühstück geholt. Nach einem feinen Einstieg in den Tag, wurde das Ausflugsziel festgelegt - heute wollten wir Kart fahren. Eine grosse Kartbahn gab es gerade zwei Ortschaften weiter in Geiersthal, das Kart-o-mania. Gesagt getan, kurz nach dem Mittagessen sind wir mit der Waldbahn bis nach Teisnach R&S gefahren und dann noch die letzten Meter zu Fuss bis zur Bahn gelaufen. Kurz nach 14 Uhr war die Location errreicht. Zu diesem Zeitpunkt ist dort noch nicht wirklich viel los, also hatten wir die Kartbahn für uns ganz alleine - perfekt. Nach einer kurzen Einweisung ging es auch bereits los.

Kräftig wurde auf das Gas gedrückt und so schafften wir zwischen 8 und 10 Runden, in den gekauften zehn  Minuten. Rundensieger war zwar ich, aber die schnellste Runde schaffte unser Sohnemann mit 0,066 Sekunden Vorsprung auf mich und so gewann er das Kart-Rennen. Es folgte die Siegerehrung und das obligate Siegerfoto durfte natürlich auch nicht fehlen.
     
     
Im Anschluss stand noch Einkaufen auf dem Programm, denn heute sollten ja unsere beiden Kanuten wieder bei uns auf dem Camping Schnitzmühle eintreffen. Ein kurzer Einkauf und schon ratterten wir wieder mit der Waldbahn zurück nach Schnitzmühle und genossen ein letztes Mal die wunderschöne Landschaft.

Kaum sind wir auf dem Camping angekommen, trafen auch schon die beiden Jungs von der Kanutour ein. Zuerst wieder der Zeltaufbau, gefolgt von einem Apéro und dann ein weiteres Nachtessen im Restaurant Schnitzmühle. Dieses Mal entweder mit Currywurst, Thai-Curry, oder einem echt bayerischem Wurstsalat. Alles war wiederum sehr lecker und mit einem Preis von 71 Euro, für 6 Personen, samt allen Getränken, absolut günstig. Den Abend haben wir dann an der Bongo-Bar und an unserem DURO Lagerfeuer gemütlich ausklingen lassen. Gegen 01:00h war für heute Schluss.

Der Tag der Heimfahrt. Nach dem Morgenessen, um 10 Uhr verliessen uns die beiden Jungs mit ihrem eigenen Fahrzeug wieder in Richtung Schweiz. Nach der Verabschiedung wurde zuerst der Campingplatz an der Reception bezahlt. Die Kosten für die ganze Woche waren wirklich sehr moderat - Total haben wir genau 246.60 Euro, inklusive Strom, Wasser, Duschen und Kurtaxe gezahlt. Danach machten wir uns an den Abbau und folgten ihnen gegen 11:30 Uhr.
     
Die Fahrt über Deggendorf, München bis nach Lindau am Bodensee verlief problemlos. Dann wurde es wie wir es erwartet hatten, etwas harzig bis nach Bregenz. Hier verloren wir eine gute halbe Stunde im Stau. Weiter ging es über St. Gallen, Winterthur bis nach hause. Unser Domizil erreichten wir nach 5 1/2h Fahrt genau um 17:30h. Für die 500 Kilometer lange Strecke, mit dem DURO samt Anhänger eine sehr gute Leistung.

Fazit: Eine Fahrt in den Bayerischen Wald ist immer eine Reise wert. Eine wahrlich wunderbare Gegend! Er wird nicht umsonst Bayerisch Kanada genannt. Wir kommen bestimmt irgendwann wieder! Auf dieser Reise haben wir Total rund 1200 Kilometer zurückgelegt.

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